BWL: Was ist eine OHG?


OHG ist die Abkürzung für die Unternehmensform „Offene Handelsgesellschaft“.

In einer OHG schließen sich mehrere Unternehmer unter einem Namen zusammen. Die verschiedenen Unternehmer als Personen fungieren als Gesellschafter der OHG.

Dabei muss der Name der OHG mindestens den Namen eines Gesellschafters enthalten. Er kann auch mehrere enthalten, z. B.: Berger & Winter OHG oder Horst Winter OHG. Im Namen des Unternehmens muss selbstverständlich auch die Rechtsform „OHG“ enthalten sein.

Wichtig: Alle Gesellschafter der OHG haften auch persönlich. Das heißt, nicht nur das Unternehmen – die OHG – haftet für ihre Verbindlichkeiten, sondern auch alle Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen, wenn die OHG ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen kann.

Geschäftsführung:

Die Geschäftsführung können alle Gesellschafter der OHG innehaben. Sie kann aber auch auf einzelne Gesellschafter beschränkt sein.

Will die OHG Kapital aufstocken, erhöhen die Gesellschafter ihre Einlagen oder nehmen einen weiteren Gesellschafter in die OHG auf. Die Unternehmensform OHG wird meist nur von kleineren Unternehmen gewählt.

Nachteile der OHG:

hohes Risiko für die Gesellschafter und beschränkte Finanzierungsmöglichkeiten.

 

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