Terminmanagement: Mit diesen 5 Tipps übernehmen Sie einfach das Ruder


Mit diesen Formulierungen sagen Sie Ihrem Chef, dass Sie sein komplettes Terminmanagement übernehmen möchten. 

 

Tipp 1: Konzentration auf Führungsaufgaben 

Ein gutes Argument dafür, dass Sie gerne mehr Verantwortung Übernehmen möchten ist, dass Ihr Chef so ebenfalls mehr Zeit hat. 

„Damit Sie sich auf Ihre Führungsaufgaben konzentrierenkönnen, würde ich Ihnen alles rund um das Termin- management gern abnehmen. Ist das für Sie okay?“ 

Beachten Sie: Machen Sie Ihrem Vorgesetzten keine Vorschriften. Fragen Sie ihn, ob er einverstanden sei. Vermeiden Sie alle Formulierungen mit „Sie müssen“ oder „Sie sollten“. 

 

Tipp 2: Überschneidungen vermeiden 

Terminüberschneidungen sind für alle Parteien ein Ärgernis. Mit dieser Formulierung überzeugen Sie Ihren Chef. 

„Wenn ich mich um die Termine kümmere, vermeiden wir Überschneidungen. Das ist Ihnen sicher auch wichtig.“ 

Beachten Sie: Stellen Sie die Vorteile in den Vordergrund. Vermeiden Sie, dass Ihr Vorgesetzter den Eindruck gewinnt, dass Sie Ihn bevormunden wollen. 

 

Tipp 3: Bessere Planung 

Je mehr Sie in die Planung Ihres Chefs involviert sind, desto besser Können Sie Ihn unterstützen. 

„Es kommt schon mal vor, dass Kollegen oder die Geschäftsführung nach Ihnen suchen. Ich kann dann oft keine Auskunft geben, wann Sie wieder zu erreichen sein werden. Das würde ich aber gern. Ist das in Ihrem Sinne?“ 

Beachten Sie: Machen Sie Ihrem Chef an Beispielen klar, was sein bisheriges Verhalten zur Folge hat, ohne ihm Vorwürfe zu machen. geben Sie Ihrem Chef nicht das Gefühl kontrolliert zu werden.

 

Tipp 4: Weniger Störungen

Wenn Sie die komplette Terminplanung übernehmen, entfallen unnötige Absprachen. Das entlastet nicht nur Sie. 

„Je eigenständiger ich Ihre Termine vergeben und planen kann, desto mehr bin ich im Thema drin. Ich muss Sie viel weniger stören, und Sie müssen sich viel weniger den Kopf über Kleinigkeiten zerbrechen.“ 

Beachten Sie: Nennen Sie Vorteile und nicht die Folgen, wenn Ihr Vorgesetzter auf Ihren Vorschlag nicht eingeht. 

 

Tipp 5: Testphase einbauen 

Ihr Chef ist immer noch nicht überzeugt? Bieten Sie Ihm einen Test an. 

„Mein Vorschlag ist, wir probieren das einfach mal zwei Wochen aus und schauen, wie es läuft und ob das für Sie okay ist. Was meinen Sie?“ 

Beachten Sie: Schlagen Sie diese Probezeit vor, damit Ihr Chef sich nicht fremdbestimmt fühlt. So gewinnt er den Eindruck, dass er immer noch entscheiden und das Ruder, falls nötig, herumreißen kann. 

 

Wenn Ihr Chef trotzdem Termine selbst macht 

Tipp: Selbst wenn Ihr Chef Ihnen das Terminmanagement übertragen hat, kann es vorkommen, dass er dennoch Termine selbst vergibt. Das passiert aus der Situation heraus. Falls er nicht immer daran denkt, die Termine weiterzugeben, haben Sie folgende Möglichkeiten, ihn daran zu erinnern: 

1. Fragen Sie ihn nach jeder Reise/jedem Besuch bei einem Kunden, ob er Termine vergeben habe. Besprechen Sie sich mit
ihm – wenn möglich, täglich. Ein nicht reibungsloses Terminmanagement rührt häufig von mangelnder Kommunikation her. 

2. Befestigen sie ein Foto von sich auf einer Mappe, die Sie beschriften mit „Termine bitte an mich“. Das Foto sorgt für mehr Aufmerksamkeit, und die Mappe geht garantiert nicht verloren. 

3. Arbeitet Ihr Chef gern auf Papier statt am PC, legen Sie ihm, bevor Sie nach Hause gehen, den ausgedruckten Terminplan für den nächsten Tag auf den Tisch.