Minibüro – platzsparend einrichten ohne Verzicht


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So sparen Sie Platz beim Einrichten Ihres Büros

Das Traumbüro einer jeden Assistenz ist geräumig und hell. Aber was ist, wenn Sie trotz Wunschdenken in einem Minibüro landen?

Dann bleibt Ihnen nur eine Möglichkeit, wenn Sie nicht den Job wechseln wollen: Das Beste daraus machen, was Ihnen zur Verfügung steht. Lassen Sie sich von den folgenden Tipps zum Platzsparen begeistern.

Tipps zum Platzsparen

Nicht immer gibt es die Möglichkeit, ein geräumiges Büro zu beziehen. Doch selbst bei einem Minibüro haben Sie Spielraum, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Denn der kleine Raum bedeutet in erster Linie nur, dass die darin platzierten Dinge ebenfalls etwas kleiner sein sollten. Zudem lohnt es sich, zu hinterfragen.

  • Benötigen Sie wirklich jedes einzelne Regal?
  • Muss der Tisch zwei Meter lang sein?
  • Und könnten Sie nicht auch auf die Eckcouch verzichten?

Solche und andere Fragen sind äußert relevant, wenn Sie in einem kleinen Büro arbeiten. Außerdem bedeutet eine sparsame Einrichtung nicht zwangsläufig, dass Sie auf vieles verzichten müssen. Im Gegenteil. Wenn Sie geschickt vorgehen, beinhaltet Ihre Raumausstattung alles, was nötigt ist, und nimmt dennoch wenig Platz in Anspruch. Es ist also der Mittelweg, den es zu finden gilt. Nutzen Sie die folgenden Tipps, um Inspiration zu finden.

Einrichtung im Minibüro

Wenn Ihr Büro bezüglich der Größe nicht Ihren Vorstellungen entspricht, bedeutet es, dass Sie kreativ werden dürfen. Daher geht es zunächst einmal darum, auszumisten, zu entrümpeln und Ordnung zu schaffen. Fragen Sie sich wieder:

  • Brauchen Sie wirklich alle Gegenstände im Raum?
  • Können Sie nicht auf das eine oder andere verzichten oder es zumindest an anderer Stelle lagern?

Gehen Sie bei der Entrümpelung möglichst detailliert vor. Sie werden sehen, dass ein beträchtlicher Anteil an Utensilien schon lange nicht mehr in Verwendung war.

Schmeißen Sie also alles weg, was Sie nicht mehr brauchen. Für alles, was Sie nicht unmittelbar im Büro benötigen, können Sie einen alternativen Lagerplatz suchen.

Auswahl der Möbel

Natürlich sitzt es sich in einem großen Sessel besonders bequem. Jedoch können Sie sich einen derart großen Stuhl im Minibüro wahrscheinlich nicht erlauben. Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass die Alternativen unzumutbar sind.

Tatsächlich gibt es ein umfangreiches Angebot an praktischen und platzsparenden Büromöbeln. Daraus können Sie schließen, dass eine entsprechende Nachfrage besteht und Sie nicht die einzige Person mit kleinem Büro sind.

Zeichnen Sie zunächst den Grundriss Ihres künftigen Büros mit den zugehörigen Abmessungen auf. Mit dieser Skizze fahren Sie ins Möbelhaus. Natürlich spricht nichts dagegen, sich beraten und von dem Angebot inspirieren zu lassen. Je mehr Möbelhäuser Sie besuchen, umso mehr Ideen werden sich wahrscheinlich ergeben. Sobald Sie mit den Alternativen vertraut sind, dürften Sie feststellen, dass sie gar keinen großen Chefsessel mehr brauchen. Halten Sie lieber nach ergonomischen Bürosesseln Ausschau. So tun Sie nicht nur Ihrem Minibüro etwas Gutes, sondern auch Ihrer Gesundheit.

Farben und Abmessungen

Zwar können Sie mit Farben nicht direkt Platz gewinnen. Jedoch schafft es die richtige Farbwahl, den Raum größer und wärmer wirken zu lassen. Überlegen Sie sich daher, was Ihr Büro ausstrahlen soll. Immerhin werden Sie viel Zeit darin verbringen. Falls die Möglichkeit besteht, es farblich individuell zu gestalten, sehen Sie es als Chance.

Darüber hinaus spielen die Abmessungen der Möbel eine entscheidende Rolle. Unerlässlich für ein Büro ist der Ordnerschrank. Wählen Sie nicht einfach irgendein Modell, weil es das Günstigste ist. Schauen Sie stattdessen nach platzsparenden Abmessungen. Der Ordnerschrank darf nicht zu tief sein, weil Sie dadurch zu viel Platz verschwenden. Achten Sie darauf, dass er nur so tief ist, dass Sie einen Ordner darin verstauen können.

Auch auf Schranktüren dürfen Sie ruhig verzichten. Denn Sie können den vorhandenen Bewegungsraum nur unnötig einschränken. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, ebenfalls schmale Ordner zu nutzen. Das mag nicht sehr vorausschauend sein. Immerhin besteht die Chance, dass sie schnell gefüllt sind. Andererseits sind nur zur Hälfte gefüllte, breite Ordner nichts weiter als Platzverschwendung. Wählen Sie daher den Mittelweg und entscheiden individuell, welcher Ordner breit sein muss und welcher schmal bleiben darf.

Das Multifunktionsgerät

Auch in einem Minibüro benötigen Sie diverse Gerätschaften. Je nach Arbeitsanforderung können es sogar recht viele sein. Warum nicht einfach die vielen Einzelgeräte zu einem einzigen Multifunktionsgerät kombinieren?

So finden Sie beispielsweise Scanner, Kopierer und Drucker oft vereint. Ein kompaktes Gerät, das viel Platz spart und dennoch alle nötigen Funktionen erfüllt.


Wenn Sie Sorgen wegen der möglichen Qualitätseinbußen haben, informieren Sie sich vorher. Jedoch dürften sich in der Regel passende Multifunktionsgeräte für verschiedene Ansprüche finden. Falls Sie das Gerät ohnehin nicht oft benutzen müssen, gibt es die Möglichkeit, es außerhalb des Büros unterzubringen. Das bietet sich vor allem dann an, wenn Sie es auch per WLAN verbinden können.

Ablageebenen organisieren

Ob Minibüro oder nicht: Akten abzulegen ist unumgänglich. Sie können nicht alles sofort bearbeiten und abschicken. Manche Aufgaben benötigen mehr Zeit, ergo Sie müssen sie irgendwo zwischenlagern.

Meist ist der Schreibtisch hierfür ein prädestiniertes Ziel. Doch da dieser im kleinen Büro sowieso nicht sehr üppig bemessen sein dürfte, sind Alternativen ratsam.

Tipp: Wenn Sie Ablageebenen an den Wänden montieren, bekommen Sie zusätzlichen Platz. Dort können Sie verschiedene Dinge unterbringen. Wenn es keine Akten sind, dann vielleicht das Multifunktionsgerät. Schauen Sie, wie sich alles am besten anordnen lässt.

Eine weitere Methode, im Minibüro Platz zu schaffen, besteht darin, nicht ständig benötigte Dinge auszulagern. Wenn Sie über Utensilien verfügen, die Sie nicht täglich benutzen, wie zum Beispiel Umschläge, Archivordner oder Papiervorrat, suchen Sie andere Lagerplätze dafür.

Zwar entsteht jedes Mal ein neuer Zeitaufwand, wenn Sie diese Dinge ins Büro holen müssen. Wenn das aber nur einige Mal im Monat passiert, ist es durchaus zu verkraften.

Laptop statt PC

Die meisten Büros sind mit einem PC ausgestattet. Natürlich bietet dieser viele Vorteile. Doch die Technik hat in den vergangenen Jahren auch andere Meisterwerke hervorgebracht: Laptops.

Viele von ihnen sind mindestens genauso leistungsfähig und langlebig wie Stand-PCs. Überlegen Sie sich daher, Ihren PC gegen einen Laptop auszutauschen, sofern es Ihre Arbeit erlaubt. Das hätte zum einen den Vorteil, dass der Computer nicht mehr am oder unter dem Schreibtisch gelagert werden müsste. Sie hätten außerdem die Möglichkeit, den Laptop nach dem Arbeitseinsatz ganz woanders zu verstauen, was Ihnen wiederum neue Optionen für die Schreibtischwahl eröffnet.