Eine gute Vorbereitung sichert Ihnen den halben Verhandlungserfolg


Als Assistentin und Sekretärin führen Sie in Ihrem beruflichen Alltag zahlreiche Verhandlungen. Oft sind es für Sie Gespräche, die erst bei näherem Hinsehen Verhandlungscharakter haben, etwa wenn Sie einem Mitarbeiter nahebringen wollen, dass er eine Abendschicht einlegen muss, weil Ihr Chef die Unterlagen unbedingt morgen Früh auf dem Tisch haben will. Oder wenn Sie den Vorsteher der abendlichen Putzkolonne davon überzeugen wollen, dass das Putzergebnis nicht Ihren Vorstellungen entspricht und warum sich in dieser Richtung sofort etwas ändern muss. Solche kleineren oder größeren Verhandlungen führen Sie täglich und meist ganz intuitiv und der Situation angepasst.

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Im heutigen Tipp erfahren Sie, wie Sie sich mit einer guten Vorbereitung auf Ihre nächste Verhandlung bereits den halben Verhandlungserfolg sichern.

Geben Sie Ihren Verhandlungen eine klare Struktur, und verlieren Sie den roten Faden nicht. Damit erhöhen Sie Ihre Chancen, die Verhandlung zu führen. Eine der  wichtigsten Voraussetzungen für Ihren Verhandlungserfolg ist die Vorbereitung.
Grundregel: Vor wichtigen Verhandlungen sollte der Zeitaufwand der Vorbereitung ungefähr der der geplanten Dauer der Verhandlung entsprechen.

Das sind die wichtigsten Vorbereitungspunkte für Ihre Verhandlungen: 

  • Legen Sie das Ziel fest, mit dem Sie in die Verhandlung gehen wollen. Überlegen Sie sich auch, auf welchem Weg Sie dieses Ziel am sichersten erreichen wollen. Skizzieren Sie in Stichpunkten einen Verhandlungsleitfaden. So geben Sie der Verhandlung vorab die von Ihnen gewünschte Struktur.

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  • Arbeiten Sie den Nutzen für Ihren Verhandlungspartner heraus. Denken Sie sich in Ihr Gegenüber hinein. Wo liegen seine Interessen? Was sind seine Lieblingsthemen? Worauf reagiert er gereizt? Überlegen Sie sich schon im Vorfeld des Verhandlungsgesprächs so viele Vorteile für Ihren Verhandlungspartner wie möglich (z. B. Preisvorteil,  Werbung, Image, Qualität, persönliche Betreuung usw.). Erwähnen Sie diese Vorteile während der Verhandlung niemals nebenbei, sondern setzen Sie sie gezielt als Highlight oder als Nachteile-Blocker ein. Das heißt: Bringen Sie den Vorteil unmittelbar, nachdem Ihr Verhandlungspartner einen Nachteil erwähnt hat. Und: Bewahren Sie sich einen besonderen Vorteil für den Schluss der Verhandlungen auf, den Sie sozusagen abschließend als Trumpf ausspielen.
  • Liefern Sie Daten und Fakten. Jedes Ihrer Nutzenargumente sollten Sie hieb- und stichfest mit Beweisen untermauern können. Sammeln Sie also im Vorfeld Unterlagen und Materialien, die Ihre Aussagen bestätigen. Nur so wirken Sie für Ihren Gesprächspartner überzeugend und beeindruckend.

Welches die vier wichtigsten Quellen sind, die wirklich Beweiswirkung haben, lesen Sie in Assistenz & Sekretariat inside - Dem neuen Trainingsbrief für die effiziente und erfolgreiche Sekretärin und Assistentin. Fordern Sie noch heute 1 Ausgabe kostenlos an!

  • Bereiten Sie sich auf alle möglichen Gegenargumente vor, die Ihnen einfallen. Denn Ihr Verhandlungsgegner wird ebenfalls mit Argumenten auftrumpfen. Listen Sie diese Einwände und Argumente im Vorfeld der eigentlichen Verhandlung auf. Überlegen Sie sich dazu die jeweils passenden Gegenargumente. So sind Sie gewappnet und verschaffen sich Sicherheit für das bevorstehende Verhandlungsgespräch.