Kennen Sie die Blumenstrauß-Etikette?


Blumengeschenke eignen sich zu fast allen Anlässen auch im geschäftlichen Bereich. Allerdings sollten Sie bei der Auswahl nicht leichtfertig sein. Denn Sie können schneller in ein Fettnäpfchen treten als Sie glauben.

Beachten Sie folgende Punkte, wenn Sie Geschäftspartnern oder Kollegen einen Blumenstrauß schenken:

  • Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit jedem Blumengruß nonverbale Signale senden, z. B. durch die Größe/den Umfang eines Blumengeschenks, die Farbe und Art der Blumen und die Attraktivität der Zusammenstellung.
  • Lassen Sie Blumensträuße nur bei einem Floristen binden. Sträuße von Friedhofsgärtnereien oder Blumen von Tankstellen, die auf den ersten Blick als Massenware erkennbar sind, beweisen keinen guten Stil.
  • Schenken Sie rote Rosen nur, wenn Sie eine Liebeserklärung machen wollen.
  • Beachten Sie die Symbolik weißer Blüten wie Callas, Lilien, Hortensien, Chrysanthemen und Astern.
    Diese Sorten gelten bei vielen Menschen als „Todesblumen“ oder „Friedhofsblumen“. Auch ganz weiße Sträuße erwecken diese Assoziation.
  • Denken Sie an einen möglichen Aberglauben. Verschenken Sie an Fremde, deren Einstellung Sie nicht kennen, deshalb keine 13-stieligen Sträuße.
  • Wählen Sie Blumenpräsente mit Blick auf den Geschmack des zu Beschenkenden, sofern Sie ihn kennen. Stellen Sie Ihre eigenen Vorlieben zurück.
  • Entscheiden Sie sich bei Blumengeschenken im nicht vertrauten Bereich für Schnittblumen. Ziehen Sie gemischte Sträuße denen aus einer Blumensorte vor.
    Wählen Sie dezente Farbzusammenstellungen und vermeiden Sie kräftige, bunte Gebinde. Achten Sie außerdem auf eine moderne floristische Kreation und entscheiden Sie sich lieber nicht für traditionelle Bindetechniken.
  • Wenn Sie Gast auf einer Veranstaltung mit großem Gästekreis sind, lassen Sie die Blumen – wenn möglich – vorab zustellen.
    Damit ersparen Sie den Gastgebenden viel Stress zu Beginn des Festes. Diese müssen meist Neuankömmlinge, bereits Anwesende und Blumen gleichzeitig versorgen.
  • Vergessen Sie das Begleitschreiben nicht. Es ist obligatorisch, wenn Sie einen Strauß verschicken. Sie sollten es auch beifügen, wenn Sie zu einer Veranstaltung mit sehr vielen Gästen kommen.
  • Prüfen Sie, ob eine Visitenkarte von Ihnen oder Ihrem Chef für diesen Zweck nicht zu knapp und unpersönlich ist. Eine handgeschriebene Karte, noch besser ein Brief, macht einen individuelleren und herzlicheren Eindruck.
  • Wickeln Sie Blumen vor dem Überreichen – mit den Stielen nach unten – aus.
    Blumen in der Verpackung zu überreichen ist tabu. Seiden- oder Krepp-Papier als Straußmanschette ist erlaubt, damit sich der Beschenkte nicht an Dornen sticht oder die Finger nass macht. 

 

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