Eines der wichtigsten Worte: Entschuldigung


Es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich mit diesem einfachen Wort schwer tun. Und dabei würde ein einfaches „Entschuldigung“ in vielen Fällen Misstrauen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern verhindern – aber natürlich nicht nur da. Dass viele Vorgesetzte sich schwer damit tun, sich zu entschuldigen, ist Ihnen vermutlich auch schon aufgefallen. Wie aber sieht es mit Ihrer Fähigkeit aus, sich zu entschuldigen?

Jeder macht mal Fehler

Niemand ist perfekt, und Fehler gehören zur täglichen Arbeit wie das Telefonieren oder die Arbeit am PC. Dass ein Fehler recht unerfreulich ist, mag niemand bestreiten. Doch wer keine Fehler macht, kann auch nicht daraus lernen, kann sich nicht verbessern. Fehler sind also unumgänglich.

Wichtig ist jedoch, wie Sie mit einem gemachten Fehler richtig umgehen. Sie entscheiden, ob Ihr Boss verärgert ist, sehr verärgert ist oder ausrastet.

6 Tipps, wie Sie sich richtig entschuldigen

1. Keine Ausrede

Wenn es einen Grund gibt, sich zu entschuldigen, dann tun Sie es. Suchen Sie nicht lange nach einer Ausrede. Das mindert Ihre Kompetenz. Sagen Sie: „Es tut mir sehr leid.“

2. Seien Sie präzise

Vermeiden Sie Verallgemeinerungen wie: „Ich schätze, ich hätte mich genauer ausdrücken sollen“. Seien Sie präzise, und wählen Sie Formulierungen wie: „Ich habe die Situation falsch eingeschätzt. Ich hätte mich genauer ausdrücken sollen“.

3. Vermeiden Sie Rechtfertigungen

Rechtfertigungen klingen wie Ausreden. Vermeiden Sie deshalb Formulierungen wie: „Ich weiß, ich bin zu spät, aber es war so viel Verkehr ...“. Besser wäre, Sie sagen: „Es tut mir leid, dass ich zu spät bin. Ich weiß jetzt, dass ich den starken Verkehr hätte einkalkulieren und früher von zu Hause losfahren müssen“.

4. Übernehmen Sie die Verantwortung

Machen Sie nicht andere für Ihren Fehler verantwortlich. Sie übernehmen keine Verantwortung, wenn Sie Dinge sagen wie: „Ich konnte die Präsentation nicht rechtzeitig fertig stellen, weil Herr xy mir das Zahlenmaterial nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt hat“. Besser, Sie sagen: „Sie haben Recht, die Präsentation lag nicht rechtzeitig vor. Ich hätte mich hartnäckiger um das Zahlenmaterial kümmern müssen“.

5. Bitten Sie um Verzeihung

Statt sich langatmig zu entschuldigen, bitten Sie lieber um Verzeihung. Fragen Sie sich, wie eine solche Entschuldigung auf Sie wirken würde: „Es tut mir leid, dass ich schlecht über dich geredet habe. Bitte verzeih mir“. Hört sich ehrlich an, oder?

6. Lassen Sie Fehler Vergangenheit sein

Wenn Ihnen ein Fehler unterlaufen ist und Sie sich dafür entschuldigt haben, kommen Sie nicht immer wieder darauf zurück. Blicken Sie nach vorn und gehen Sie konstruktiv mit dem Geschehenen um. Lernen Sie aus Ihren Fehlern, und machen Sie es in Zukunft besser.

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