Geschäftliche Begrüßung: Händedruck ja oder nein?


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Den Händedruck beschränken Sie auf folgende Situationen:

  • nach dem Bekanntmachen oder Vorstellen

  • zum Abschied, wenn Sie jemanden länger nicht sehen werden
  • zur Begrüßung, wenn Sie jemanden länger nicht gesehen haben 

Der Höherrangige entscheidet, ob er die Hand reichen möchte oder nicht. 

Beispiel: Wenn Sie einem Vorstandsvorsitzenden gegenüberstehen, begrüßen Sie ihn zwar, reichen ihm aber nicht als Erste die Hand, sondern warten, bis er Ihnen seine entgegenstreckt. 

Ausnahme: Sie haben gemeinsam mit Ihrem Chef die berufliche Gastgeber- rolle inne. Dann dürfen Sie als Mitgastgeberin als Erste die Hand reichen. 

In diesen Situationen verzichten Sie besser auf den Handschlag 

Auf den Handschlag verzichten sollten Sie in Situationen, in denen Sie den anderen dadurch in eine unbequeme Situation bringen, zum Beispiel wenn jemand alle Hände voll mit Unterlagen oder Taschen hat oder im Restaurant, wenn jemand gerade sein Essen einnimmt. Hier können Sie kurz grüßen, eventuell mit dem Zusatz:

„Ich komme nachher noch einmal zu Ihnen, wenn Sie mit dem Essen fertig sind.“ 

Claudia Marbach