Gib mir 5: 5 Tipps für besseren Stressabbau


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5 Tipps für besseren Stressabbau

Stress gehört in jeder Firma zum Alltag dazu. Steigende Anforderungen an die Mitarbeiter, sich ständig wandelnde Aufgaben und Zeitdruck sind nur einige der Faktoren, warum der Stresslevel im Büro immer hoch ist.

Zum Problem für Sie und Ihre Gesundheit wird der Stress, wenn er lange anhält und zum Dauerzustand wird. Er wird zur körperlichen und seelischen Belastung für Sie, worunter wiederum Ihre Arbeit leidet.

Mit diesen fünf Tipps können Sie Stress vermeiden und souveräner mit ihm umgehen.

1. Erkennen Sie Stress

Lernen Sie Ihre persönlichen Stresssymptome kennen. Vermutlich stehen Sie viel öfter unter Strom, als Ihnen bewusst ist.

Fragen Sie sich, welche der folgenden körperlichen Anzeichen für Stress Sie bereits bei Ihnen feststellen können:

  • Mattigkeit
  • chronische Müdigkeit
  • innere Unruhe
  • Nervosität
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Muskelzittern
  • Schlafstörungen
  • Muskelverspannungen 
  • Rücken-/Nackenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Herzjagen
  • Infektionsanfälligkeit
  • Kreislaufbeschwerden
  • Magenschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Atembeschwerden
  • Schweißausbrüche

Je mehr Symptome bei Ihnen auftreten, desto tiefer stecken Sie bereits im Kreislaufprozess der emotionalen Belastungen.

Hören Sie auf Ihren Körper und steuern Sie gleich zu Beginn gegen. Beobachten Sie sich für einige Wochen im Büro selbst und erstellen Sie eine Liste von Situationen, die bei Ihnen Stress auslösen.

2. Verwenden Sie Sofortmaßnahmen

Ein erstes Ziel in hektischen Situationen sollte immer sein, das Stresslevel möglichst schnell zu senken. Nur dann kann man wieder konzentriert arbeiten und dem großen Arbeitsaufwand entgegenwirken. Sie können immer etwas Nervennahrung im Büro bereithalten, die Ihnen hilft, sich schnell weniger gestresst zu fühlen.

Kakao zum Beispiel enthält eine bestimmte Aminosäure, die die Bildung des Glückshormons Serotonin anregt. Es kann auch helfen, sich eine Minute Zeit zu nehmen, ruhig zu atmen und immer wieder einen kleinen Schluck Wasser zu trinken. Das beruhigt den Puls und hilft Ihnen, wieder klar zu denken. Lächeln (auch erzwungenes) senkt einigen Studien zufolge ebenfalls sofort den Stresslevel.

3. Verteilen Sie die stressigen Aufgaben über den Tag

Sobald Sie Ihre Stresssymptome erkannt haben, erkennen Sie auch die Situationen beziehungsweise Aufgaben, die Stress auslösen. Versuchen Sie, diese Aufgaben so gut es geht über den Tag oder die Woche zu verteilen.

Das Telefonieren mit unzufriedenen Kunden stresst Sie immer sehr? Dann rufen Sie den ersten gleich morgens an und den nächsten ganz bewusst erst nach der Mittagspause. Auch das Erstellen von Berichten bereitet Ihnen Stress, weil Sie Angst davor haben, in der Hektik falsche Zahlen und Fakten niederzuschreiben? Planen Sie bewusst Zeit ein, den Bericht später nochmal Korrektur zu lesen, bevor er verschickt wird.

Natürlich ist das im Büroalltag meist leichter gesagt als getan, aber wenn die bewusste Planung mit zwei Dingen pro Tag klappt, dann sind Sie insgesamt weniger gestresst.

4. Fragen Sie nach Unterstützung

Sie können nicht nur die Kollegen im Notfall fragen, ob sie Ihnen kurz unter die Arme greifen können, sondern auch langfristige Lösungen mit ihnen vereinbaren. Nutzen Sie die Liste der Situationen, die bei Ihnen Stress auslösen, und sprechen Sie im Team darüber, ob man die Aufgaben nicht zum Beispiel aufteilen kann.

Die Moderation bei Meetings stresst Sie ungemein? Bitten Sie die Kollegin, dass Sie sich ab sofort damit abwechseln. Sie sind heute von einer Flut von Kundenbeschwerden überschwemmt worden? Teilen Sie diese untereinander auf, sodass jede nur die Hälfte bearbeiten muss.

5. Stärken Sie sich selbst

Trotz aller Versuche, die stressigen Momente zu reduzieren, sind sie nie komplett zu eliminieren. Es ist daher wichtig, dass Sie sich selbst stärken, um körperlich und seelisch fit zu sein und es leichter mit schwierigen Situationen aufnehmen zu können. Eine ausgewogene Ernährung stärkt Ihr Immunsystem und gibt Ihrem Körper und Gehirn die Energie, die sie brauchen, um auf Hochtour zu laufen. Ausdauersport oder Yoga können Ihnen helfen, sich komplett auszupowern oder richtig zu entspannen. Beides senkt letzten Endes langfristig Ihre Stressanfälligkeit, weil Sie ausgeglichener sind und sich besser fühlen.

Fazit: Erkennen, verteilen, vermeiden

Machen Sie sich die Mühe und beobachten Sie über einen Zeitraum, in welchen Situationen im Büro Stress auftritt und wie sich Stress bei Ihnen bemerkbar macht. Analysieren Sie nun die Möglichkeiten, die Aufgaben über eine gewisse Zeitspanne zu verteilen. Erarbeiten Sie im Team einen Plan, durch den die stressigsten Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden. 

Extra für Sie haben wir aber nicht nur unsere besten 5 Tipps gegen den Stressabbau gesammelt, sondern gleich noch 5 Tipps für mehr Gelassenheit zusammen gestellt...

5 Tipps für mehr Gelassenheit

Wer kennt das nicht? Meist läuft gerade dann alles schief, wenn man ohnehin im Stress ist: Das Papier staut sich ausgerechnet dann im Drucker, wenn Sie die kurzfristig eingegangenen Unterlagen für die bereits begonnene Besprechung ausdrucken müssen. Nachdem Sie den Papierstau entfernt haben, ist der Toner leer, und wenn endlich alles fertig ist, verschüttet ein Kollege seinen Kaffee auf die wichtigen Unterlagen.

Mensch, ärgere dich nicht − mit diesen Sofortmaßnahmen gelingt es Ihnen

1. Beruhigen Sie sich: Holen Sie zunächst ein paar Atemzüge tief Luft und atmen Sie ruhig wieder aus. Konzentrieren Sie sich darauf, erst wieder ruhiger zu werden, bevor Sie in irgendeiner Form reagieren. Wenn sich Ihr Puls wieder etwas beruhigt hat, können Sie konzentriert an eine Lösung herangehen.

2. Analysieren Sie die Situation: Hinterfragen Sie, wie schlimm sie wirklich ist. Ist es tatsächlich notwendig, deshalb aus der Haut zu fahren? Verlieren Sie durch die Häufung unglücklicher Umstände Ihren Job? Sicher ist es ärgerlich, wenn Sie die Unterlagen zum zweiten Mal ausdrucken müssen, doch die Welt geht davon auch nicht unter.

3. Treffen Sie Ihre Entscheidung: Es gibt eine buddhistische Weisheit, die lautet: „Ärger ist wie Gift trinken und hoffen, dass der andere stirbt.“ Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Ärger das Problem nicht löst. Wollen Sie also wirklich Energie verschwenden und sich aufregen? Sie haben die Wahl!

4. Hinterfragen Sie Ihre Wortwahl: Sprachlich machen wir gerne mal aus der berühmten Mücke einen Elefanten. Ist es wirklich eine Katastrophe, wenn der Drucker einen Papierstau hat? Kann man tatsächlich von einem Desaster sprechen, wenn die Unterlagen bekleckert sind und man sie deshalb noch einmal drucken muss? Wenn Sie derartige Begriffe verwenden, erzeugen Sie erst recht das Gefühl von Ohnmacht.

5. Lachen Sie! Humor hilft mir immer – vor allem in Situationen, die ausweglos erscheinen. Lachen Sie über das Missgeschick oder darüber, dass Murphy’s Law heute wieder besonders zuschlägt. Immerhin kann der Tag jetzt nur noch besser werden.

Fazit:

Entscheiden Sie sich lieber für die Gelassenheit Im beruflichen wie im privaten Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen man am liebsten an die Decke gehen würde. Ordentlich Dampf abzulassen hilft zwar, Magengeschwüren vorzubeugen, doch noch besser ist es, den Ärger gar nicht erst hochkochen zu lassen. Entscheiden Sie sich daher lieber dafür, die Sofortmaßnahmen umzusetzen und üben Sie sich in Gelassenheit, denn „in der Ruhe liegt die Kraft“. 

 

Annika Höneise