Üben Sie diese Schlagfertigkeitstechniken


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Mit diesen Techniken lernen Sie schlagfertig zu reagieren

Oft werden schlagfertige Personen für Ihre Souveränität und Geistesgegenwart bewundert. Doch schnelles Kontern, Kreativität und das gewisse Quäntchen Frechheit sind nicht angeboren.

Schnelligkeit ist das A und O der schlagfertigen Entgegnung.

Denn was nutzt eine fantastische Erwiderung, wenn sie Ihnen erst eine halbe Stunde nach dem Angriff einfällt?

Schlagfertigkeit können Sie trainieren.

Erweitern Sie Ihren aktiven Wortschatz, das ist die beste Voraussetzung, um schlagfertiger zu werden:

  • Lesen Sie viel.
  • Nehmen Sie immer an Diskussionen teil. Damit trainieren Sie Ihre Redegewandtheit und Sicherheit.
  • Spielen Sie geistig Angriffe (im Kollegenkreis, privat oder im Fernsehen) anderer durch. Überlegen Sie sich die passende Antwort, und üben Sie diese zu Hause. Damit nehmen Sie sie in Ihr Repertoire auf.

Schlagfertigkeit können Sie vorbereiten

Schätzen Sie ab, von wem Sie Angriffe im beruflichen Umfeld zu erwarten haben.

Malen Sie sich aus, welche Attacken auf Sie zukommen könnten, und bereiten Sie die dazu passenden schlagfertigen Antworten geistig vor.

So reagieren Sie in jeder Situation passend:

1. Harte Schlagfertigkeitstechniken

schonen den Gegner nicht und wirken auch nicht konfliktabschwächend. Diese wenden Sie an, wenn es zu bösen Angriffen und Beleidigungen aus dem Kollegenkreis kommt.

Vorsicht: Wenden Sie diese nur an, wenn Ihnen kein anderer Ausweg mehr bleibt und die Beziehung nicht gerettet werden kann.

  • Angriff
  • Ihre Antwort
  • „Sie sehen aber abgespannt aus, Frau Müller. Vielleicht bräuchten Sie mal eine Wellness-Behandlung.“
  • „Wenn Sie den Raum verlassen, sehe ich wieder aus wie das blühende Leben, seien Sie unbesorgt.“
  •  „Ihr Vorschlag funktioniert in der Praxis sowieso nicht.“
  • „Das scheint Ihnen so. Vielleicht übersteigt es ganz einfach Ihr Vorstellungsvermögen?“
  • „Auf dieses Problem hätten Sie mich viel früher hinweisen müssen.“
  • „Besser jetzt als nie. Ich denke, das ist in der Angelegenheit das kleinere Übel.“
  • „Diese Entwicklung scheint an Ihnen vorbeigegangen zu sein.“
  • „Wenn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie damit sagen, dass ich inkompetent bin?“

2. Weiche Schlagfertigkeitstechniken

zeichnen sich durch Eleganz aus und sind hintergründig. Sie sind angebracht, wenn Sie mit einer höherrangigen Person, wie etwa dem Chef, sprechen. Beispiele:

  • Angriff
  • Ihre Antwort
  • „In der Besprechung haben Sie aber nicht viel erreicht. Hätte ich doch lieber selbst daran teilgenommen!“
  • „Sie sind ja auch mein großes Vorbild, von dem ich noch etwas lernen kann.“
  • „Sie übertreiben!“
  • „Nur, wer über Grenzen hinausdenkt, kommt voran!“
  • „Ihr Schreibtisch sieht aus wie ein Schlachtfeld!“
  • „Ja, herrlich, das kreative Chaos ist so stimulierend.“

3. Rückfragetechniken

Diese Technik wirkt stets schlagfertig, verschafft Ihnen eine Atempause und setzt den Angreifer unter Druck.

  • Angriff
  • Ihre Antwort
  • „Ihr Vorschlag stößt bei mir auf größte Bedenken.“
  • „Herr Schumann, wie sehen diese Bedenken konkret aus?“
  • „Ihre Präsentationsunterlagen sind langweilig und haben keinen Pfiff!“
  • „Was meinen Sie mit langweilig und was verstehen Sie konkret unter Pfiff?“
  • „Sie geben mir nie einen Termin bei Herrn Dr. Meier!“
  • „Was verstehen Sie unter nie?“

4. Übersetzungstechniken

Damit lenken Sie einen verletzenden, negativ besetzten Angriff in eine Richtung, die Ihnen entgegenkommt.

  • Angriff
  • Ihre Antwort
  • „Sie behandeln mich wie eine Bittstellerin.“
  • „„Meine Aufgabe ist es, niemanden ohne Termin und Voranmeldung zu Herrn Dr. Meier vorzulassen. Ich darf keine Ausnahmen machen.“
  • „Lassen Sie mich doch in Ruhe mit Ihrem Seminar zum „Konfliktmanagement.“
  • „Sie meinen also, Sie haben die Kenntnisse und Fähigkeiten, auch schwierige Konflikte zu lösen?“
  • „Sie haben Ihr Studium abgebrochen. Das war wohl nichts für Sie.“
  • „Aus heutiger Sicht bin ich glücklich, mich zu einer Neuorientierung entschieden zu haben.“

5. Notfalltechniken

Diese verwenden Sie, wenn Ihnen überhaupt nichts mehr einfällt. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen um Nullaussagen.

Ach-was-Technik.

Sie wären ein Wunder an Schlagfertigkeit, wenn Ihnen nicht schon mal ein besonders überraschender, gemeiner oder absurder Angriff die Sprache verschlagen hätte. In diesem Fall hilft eine Nullaussage wie „Ach was“, „Na so was“, „Finden Sie“ oder „Aha“. Nicht das stärkste Argument, aber Sie gewinnen Zeit, weil jetzt Ihr Gesprächspartner wieder „dran“ ist. 

Durchzug-Technik.

Keine Antwort ist manchmal die beste Antwort. Sie ignorieren den Angriff und führen Ihre Argumentation fort. Wichtig ist, dass sich Ihr Selbstbewusstsein in Ihrer Körpersprache widerspiegelt: Sie stehen aufrecht, ein Grinsen im Gesicht (beim Chef nicht so geeignet!).

Wiederholungstechnik.

Ein ganz wichtiger Trick, der Ihnen einen kurzen Augenblick Bedenkzeit beschert. Bitten Sie Ihren Angreifer, den Vorwurf zu wiederholen. Effekt: Der Vorwurf verliert beim zweiten Mal mit Sicherheit an Schärfe und Sie gewinnen Zeit.

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